April-Herausforderung: auf meine Worte achten

02Apr12

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal. (unbekannt)

In der letzten Zeit ist mir aufgefallen, dass ich extrem viel fluche, schimpfe, meckere und über andere Menschen herziehe. Das mag zum Teil vielleicht der allgemeinen Unzufriedenheit aufgrund des immer noch nicht abgeschlossenen Lebensabschnitts geschuldet sein, zu einem großen Teil ist das sicher mittlerweile auch Gewohnheit.

Ich weiß nicht, ob ich an so etwas wie Karma glaube, aber allein schon, wenn ich mir obiges Zitat zu Herzen nehme, sieht es sehr düster aus. Also ist es Zeit, dem Einhalt zu gebieten.

Da ich noch nicht herausgefunden habe, wie ich meine Gedanken kontrollieren kann, fange ich mit Schritt zwei an: Auf meine Worte achten.

Das heißt, ich habe die Herausforderung angenommen, einen ganzen Monat nicht zu fluchen und nicht zu lästern.

Was ich mir davon erhoffe? Dass sich nicht nur meine Sprache verbessert, sondern dass sich dadurch vielleicht auch mein Denken ändert. Allerdings habe ich gleich heute, an Tag eins, festgestellt, dass meine Gedanken diesbezüglich ganz schön penetrant sind. Stolpersteine allein schon heute Vormittag waren:

  • andere Autofahrer
  • S-21-Gegner
  • Mütter, die denken, im Restaurant stillen zu müssen
  • eine Horde Muttis, die zwecks Ballkarten vormittags die Tanzschule belagert

Ich habe mich zurückgehalten und meine Gedanken („blöder Wichser“, „haha, solche Deppen“, „warum arbeiten die nicht?“) nicht laut ausgesprochen, war mir aber zumindest dadurch darüber im Klaren, was ich eigentlich gedacht habe und mich gleich allein schon über die Gedanken geärgert. Es wäre also nett, die auch noch abzustellen.

Wie mein kleines Projekt weiterhin läuft, davon werde ich hier berichten. Mal schauen, ob ich es durchhalte. Ich bin mal gespannt, wie schwer es am Donnerstag wird, wenn ich arbeiten bin und eventuell mit, nennen wir es mal, suboptimalen Manuskripten oder der DS* anderer Kollegen konfrontiert bin.

* DS zählt nicht! Das ist eine Abkürzung, die ich nicht ausschreibe und auch sofort wieder aus meinem Kopf verbanne. 🙂

Advertisements


3 Responses to “April-Herausforderung: auf meine Worte achten”

  1. Am Donnerstag werde ich dich kontrollieren…

  2. 2 printaddict

    Ja, ich weiß … Das ist auch völlig okay, solange du mich nicht zum Fluchen oder Lästern verführst.

  3. Das ist ein gutes Vorhaben! Sollte ich mir für nächsten Monat merken – während der Renovierung wahrscheinlich noch schwieriger (jedenfalls nicht zu fluchen…)


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: