Nicht zu fluchen und nicht zu lästern ist wirklich schwierig, wenn man sich erst einmal eine negative Ausdrucksweise angewöhnt hat. Gestern habe ich mich – ca. eine halbe Stunde zu spät – dabei ertappt, in einer SMS das F-Wort benutzt zu haben.

Heute ist mir bisher nur (es ging um mein mutwillig zerkratztes Auto) einmal „Assi-Pack“ rausgerutscht – ich habe es aber immerhin sofort gemerkt und versucht, unsere Nachbarschaft etwas sachlicher zu beschreiben. Mal gucken, was der Rest des Tages noch so bringt.

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Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal. (unbekannt)

In der letzten Zeit ist mir aufgefallen, dass ich extrem viel fluche, schimpfe, meckere und über andere Menschen herziehe. Das mag zum Teil vielleicht der allgemeinen Unzufriedenheit aufgrund des immer noch nicht abgeschlossenen Lebensabschnitts geschuldet sein, zu einem großen Teil ist das sicher mittlerweile auch Gewohnheit.

Ich weiß nicht, ob ich an so etwas wie Karma glaube, aber allein schon, wenn ich mir obiges Zitat zu Herzen nehme, sieht es sehr düster aus. Also ist es Zeit, dem Einhalt zu gebieten.

Da ich noch nicht herausgefunden habe, wie ich meine Gedanken kontrollieren kann, fange ich mit Schritt zwei an: Auf meine Worte achten.

Das heißt, ich habe die Herausforderung angenommen, einen ganzen Monat nicht zu fluchen und nicht zu lästern.

Was ich mir davon erhoffe? Dass sich nicht nur meine Sprache verbessert, sondern dass sich dadurch vielleicht auch mein Denken ändert. Allerdings habe ich gleich heute, an Tag eins, festgestellt, dass meine Gedanken diesbezüglich ganz schön penetrant sind. Stolpersteine allein schon heute Vormittag waren:

  • andere Autofahrer
  • S-21-Gegner
  • Mütter, die denken, im Restaurant stillen zu müssen
  • eine Horde Muttis, die zwecks Ballkarten vormittags die Tanzschule belagert

Ich habe mich zurückgehalten und meine Gedanken („blöder Wichser“, „haha, solche Deppen“, „warum arbeiten die nicht?“) nicht laut ausgesprochen, war mir aber zumindest dadurch darüber im Klaren, was ich eigentlich gedacht habe und mich gleich allein schon über die Gedanken geärgert. Es wäre also nett, die auch noch abzustellen.

Wie mein kleines Projekt weiterhin läuft, davon werde ich hier berichten. Mal schauen, ob ich es durchhalte. Ich bin mal gespannt, wie schwer es am Donnerstag wird, wenn ich arbeiten bin und eventuell mit, nennen wir es mal, suboptimalen Manuskripten oder der DS* anderer Kollegen konfrontiert bin.

* DS zählt nicht! Das ist eine Abkürzung, die ich nicht ausschreibe und auch sofort wieder aus meinem Kopf verbanne. 🙂


Das Original und viele weitere 7Sieben-Sachen-Sonntage gibt es bei Frau Liebe

Immer wieder Sonntags und manchmal auch erst Montags… 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

# 1 Gespült. Die Überreste der nächtlichen Kässpätzle-Orgie.

Nie ohne Spülhandschuhe!

# 2 Gemischt. Müsli gegen das Magenknurren am Morgen.

Haferflocken + Leinsamen + Milch + Joghurt + Obst = Matschemüsli

# 3 Geschnippelt. Erdbeeren für Müsli, Shake und Ratten.

Süß geht anders!

# 4 Verwöhnt. Unsere nacktschwänzigen Rabauken.

Mmmmh, lecker Erdbeeren!

# 5 Geschüttelt. Eiweißshake mit pürierten Erdbeeren.

Zwischenmahlzeit gegen Energie-Löcher.

# 6 Geexcelt. Damit ich etwas zum Schreiben habe.

Man lernt nie aus.

# 7 Gefegt. Und danach das elende Kehrwochenschild umgehängt.

Jetzt ist wieder vier Wochen Ruhe.


Das Original und viele weitere 7Sieben-Sachen-Sonntage gibt es bei Frau Liebe

Immer wieder Sonntags und manchmal auch erst Montags… 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

Da ich erst nach einem dreiviertel Tag beschlossen habe, zu bloggen, dieses Mal noch zum Teil nachträglich dokumentiert. Ab nächste Woche wird nicht mehr gecheatet!

# 1 Geleert. Meinen Kopf. Damit ich ab morgen wieder durchstarten kann.

Mein GTD-Filofax. Weekly Review nach Wochen der Schluderei.

# 2 Getrunken. Chai Tea Latte im Grünen mit Nakura

Foto von Nakura

# 3 Gelesen. Und mich dabei an Arbeit erinnert gefühlt.

Auch so ein Klugscheißer!

# 4 Gewikipediat. Damit Nakura nicht an Pizza denkt, wenn ich sie in einer Fünf-Minuten-Pause vollquatsche.

Ohne Tomaten gehen manche Aufgaben gar nicht.

# 5 Gerettet. Das Mauspad von meinem Schatz.

Nicht zum ersten Mal.

# 6 Geblättert. Die aktuelle Lust auf Genuss. ❤

Mhhh, Spinat-Crespelle

# 7 Gezockt. Damit mein Schatz bald eine 85er Hexe zum selbst Zocken hat.

Die kleine Untote-Hexe.

Und …

… Dinge, die ich NICHT mit meinen Händen gemacht habe:

Mich gefreut über das erste Ballerinas Tragen dieses Jahr.

Endlich Frühling!

Wie ein kleines Kind Riesen-Seifenblasen bestaunt. Leider war der Seifenblasenmann weg, als wir sein Werk fotografieren wollten.
(via Markus Walti/pixelio.de)
Versucht unhöfliche kleine nervige Kinder zu erziehen – wenn schon die Eltern versagen.

… obwohl der Seifenblasenmann nicht mehr da ist.*

  • Es gehen einem ständig Sachen durch den Kopf, über die man schreiben könnte.
  • Man kann andere nette Blogger kennen lernen (Ich mag Menschen! MANCHMAL).
  • Man liest ständig viele tolle Sachen online, die man unbedingt promoten möchte.
  • Man kann auch an nicht-Arbeitstagen andere Menschen mit Nagellack-Kram vollquatschen. Oder mit anderen Dingen, die eh keinen interessieren.
  • Meine kleine rote Kamera liegt nicht mehr traurig neben dem Schreibtisch.
  • dieser Blogpost von Megan
  • Man kann die schönen Dinge, die einem tagsüber auffallen, dokumentieren.
  • Man kann seine CSS-Kenntnisse auf den neusten Stand bringen (Geht das überhaupt bei WordPress? Mal gucken. Das wäre ein Projekt für nach Masterthesis).
  • Man will seinen Larousse Gastronomique nicht umsonst gekauft haben. Öffentliches Klugscheißen rules!
  • Um Durchhaltevermögen zu trainieren. Also zehn Punkte aufschreiben, obwohl einem keine zehn Punkte einfallen.

Das hat jetzt gar nicht weh getan. Einfach etwas starten, OHNE ein Konzept und einen Plan zu haben, ist vielleicht doch gar nicht so schlimm. Also, mit mir ist zu rechnen!

* Eigentlich starte ich das Blog nur, weil Nakura das so gerne möchte. Aus dem Deal „Okay, ich fange an zu bloggen, wenn der Seifenblasenmann noch da ist und du mir ein Bild von den wunderschönen Riesen-Seifenblasen machst“ wurde nichts, weil der Seifenblasenmann genau in dem Moment eingepackt hatte, als wir kamen. ABER ich finde Bloggen wirklich gut! Also … Nakura, ich erwarte von dir, dass du mich öffentlich auspeitschst, wenn ich schwächel. 😀


In freudiger Erwartung auf meinen Piazza Pocket in Crimson, den ich (hoffentlich!) morgen (wenn es schlecht läuft, erst übermorgen), erhalte, habe ich mich heute dem Filofax-Kaufrausch hingegeben.

Das passiert, wenn man mit Vorfreude im Bauch einkaufen geht.

Abgesehen von dem nur halb Interessanten (rosa Nagellack und matter Überlack), habe ich folgendes Zubehör für mein neues „Baby“ gekauft:

  1. Ein nach oben offener, transparenter Umschlag. So genau habe ich noch keine Verwendung dafür, aber es war ein Schnäppchen. Ich könnte Fotos reinmachen oder andere Dinge …
  2. Weißes liniertes Notizpapier als Value Pack: Wenn der Piazza mein Moleskine ersetzen soll (ein Planbuch für alles), brauche ich das. Und der 20er Pack ist mir zu teuer. Das Beste daran: Eigentlich gibt es in Deutschland (z.B. auf der deutschen Filofax-Website) keine Value Packs, aber Haufler führt es trotzdem, vermutlich als UK-Import. Ich glaube, Haufler wird mein neues Lieblingsgeschäft.
  3. Index Tabs in Cotton Cream, passend zu den Einlagen, die mitgeliefert werden. Nur, damit ich nicht basteln muss, denn die bereits beschrifteten Trennblätter passen nicht zu meinen Bedürfnissen. Auch hier wieder: Gibt es eigentlich nicht in Deutschland, aber ❤ Haufler.
  4. Post-its! Eigentlich verabscheue ich die Farbe Rosa aus tiefstem Herzen, aber was will man machen … Alle anderen Farben passen zu meinem neuen Filo einfach nicht. Mut zur Tussigkeit!

Bilderrätsel

28Aug11

Um was handelt es sich bei diesen drei Gegenständen?

Bilderrätsel

a) Spielsteine
b) Entführungsopfer
c) Lieblingsessen

 

Die richtige Antwort ist … *trommelwirbel*

b) Entführungsopfer.

Und das ist in mindestens zwei der Fälle die Täterin:

Täter

Miss Sophie